Jasna Mittler – „Der heilige Erwin“

Rating: ★★½☆☆ 

Eine humorvolle Weihnachtsgeschicht in 24 Kapiteln und gedacht ist das Buch wohl so, dass man vom 1. Dezember an jeden Tag ein Kapitel liest.

Gott ist der Ansicht, man müsse auf Erden mal wieder nach dem Rechten sehen. Der Heilige Geist hat keine Zeit und Sohn Jesus hält Er nach dem Desaster vom letzten Mal nicht gerade für geeignet. Also muss Er es selber machen – wie das bei Chefs so üblich ist.

Er landet also in der Vorweihnachtszeit in Köln, und zwar im Körper von Erwin, einem Obdachlosen. Doch der direkte Kontakt zu seiner Schöpfung hält für Gott einige
Überraschungen bereit: Die Kölner sind nämlich keineswegs willig, einem verwahrlosten Mann, der behauptet, er sei der liebe Gott, ihre Sorgen anzuvertrauen.

Also erkundet Er die Stadt, isst Currywurst, wundert sich über die abgesägten Weihnachtsbäume und das Aussehen der Engel, die es auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt – und landet schließlich zunächst bei der Heilsarmee, dann bei der Polizei und schließlich bei der Bardame Rita …

 

 

Dieser Beitrag wurde unter 2 Sterne, Erzählung abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar