



Kumulativ, das heißt, in einzelnen Fortschritten, rezensierten wir hier diesen deutschsprachigen Debütroman, der auf knapp 1000 Seiten seinen ostfriesischen Kosmos nur selten verlässt.
Kühe grasen auf den Wiesen, hinter den getrimmten Hecken blühen Blumen, in den Auffahrten glänzen frisch gewachste Neuwagen. In diese Welt wird Mitte der siebziger Jahre im fiktiven Ort Jericho der Protagonist Daniel Kuper hineingeboren.
Wir erleben als Leser ein von der Mitte der Achtziger Jahre bis in die Gegenwart reichendes Epos, die Adoleszenzphase eines Jungen in der ostfriesischen Provinz. Im Sommer 1983 beginnt die Erzählung um Daniel, der Sohn des Drogisten Kuper.