Ingrid Pfeiffer – „Mord im Moor“

Rating: ★★★☆☆ 

Gewiss, Ingrid Pfeiffer wird nicht den Anspruch gehabt haben, mit diesem Buch „große Literatur“ zu schreiben. Und wer sich an den „Herz-Schmerz“-Anteilen nicht stört, bekommt einen erstaunlich gut recherchiertes und dokumentiertes Buch für sein Geld.

Man sollte sich allerdings schon in dem Gebiet der Moore nördlich von Bremen auskennen und Basiskenntnisse der niederdeutschen Sprache besitzen (keine Sorge, alles wird im Glossar ins Hochdeutsche übersetzt), will man das Buch wirklich genießen. Dann aber kann man abtauchen in eine „Kriminalgeschichte, die vom Leben unserer Vorfahren und den Härten deren Daseins erzählt“.

Historische Rezepte aus dem 18. Jahrhundert runden das knapp 300 Seiten lange „Book-on-demand“ ab.

Fazit: Für Liebhaber der niederdeutschen Moorlandschaft und der niederdeutschen Kultur ohne Einschränkung ein Gewinn.

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